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Audio-File 2020-03-26: Statement Prof. Klaus Josef Lutz zur Bilanz 2019, 26. März 2020 (Deutsche Version)

Die BayWa AG hat ihr bisher bestes Ergebnis vorgelegt. Der Vorstandsvorsitzende Prof. Klaus Josef Lutz hat die Bilanz für das Geschäftsjahr 2019 präsentiert. Besonders erfreut zeigte sich Lutz über das Rekordergebnis bei den Erneuerbaren Energien. Schwächen in einigen Teilen des Agrarbereichs erklärte Lutz unter anderem mit den Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und China. Die Probleme konnten aber durch die Stärke in anderen Bereichen mehr als ausgeglichen werden. „Das erste Quartal läuft vernünftig, für das zweite Quartal sind die Auftragsbücher in allen Bereichen voll“, betonte Lutz bei der Pressekonferenz in München. Die Coronavirus-Pandemie stelle die BayWa AG jedoch vor gewisse Unwägbarkeiten. Es gebe bislang keine Schließungen einzelner Geschäftsbereiche, denn als Grundversorgungsunternehmen sei die BayWa systemrelevant, sagte Lutz. Insofern sei es Aufgabe der BayWa, an der Krisenbewältigung mitzuwirken. Das werde auch von Investoren entsprechend anerkannt und honoriert. „Eine gewisse Unsicherheit ist da, keine Frage. Aber ich bin nicht so negativ eingestellt, wie viele andere börsennotierte Unternehmen zum jetzigen Zeitpunkt“, erläuterte Lutz. Als problematisch sieht der Vorstandsvorsitzende die Schließung der deutschen Grenze an. Dadurch falle entscheidende Unterstützung für die Landwirtschaft durch Erntehelfer aus angrenzenden Ländern weg. „Wir brauchen dringend Hilfe auf dem Feld. Ich möchte beispielsweise Schüler und Studenten, alle, die sich etwas dazuverdienen möchten, aufrufen, sich als Erntehelfer zur Verfügung zu stellen.“